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Naturschutz auf Makutsi |
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Geparden Artenschutz Unser Ziel ist es, die Menschen darüber zu informieren, warum der Gepard gefährdet ist und zu lernen, wie wir uns um die Umwelt und das ökosystem kümmern können, damit die weitere Verschmutzung und die Vernichtung ihres Lebensraums verhindert wird. Durch Umweltbildung hoffen wir, unseren Gästen nachhaltiges Wissen zu vermitteln, das Verhalten, das zu der Gefährdung dieser Raubtierart geführt hat, langfristig zu verändern und die Geparden vorm Aussterben zu retten. Nur einige Gründe, warum Geparden gefährdet sind:
EWT Geparden Meta-Population und Makutsi Aktuell haben wir auf Makutsi ein Gepardenweibchen mit zwei Jungtieren und einen männlichen Geparden. Wenn die Jungen ein Alter von ca. zwei Jahren erreicht haben, werden sie innerhalb der Meta-Population in ein anderes Reservat gebracht, um die Gene zu verbreiten und um Inzucht zu verhindern. EWT modifiziert kontinuierlich die eigene Gen-Datenbank aller Cheetahs der Meta-Popultion und ist dafür zuständig, ein passendes neues Zuhause für die Geparden zu finden. Dabei müssen die Gene der anderen im Reservat lebenen Geparden berücksichtigt werden. Als Gast auf Makutsi haben Sie die Möglichkeit, mit einem unserer Guides des Geparden-Programms auf Fahrt zu gehen und dabei alles über Geparden und den Artenschutz zu lernen. Unsere beiden erwachsenen Geparden tragen Sender, die es uns erlauben, ihre Bewegungen festzuhalten sowie ihr Fressverhalten und ihre liebsten Plätze im Reservat zu dokumentieren. So ist es uns möglich, das tägliche Leben unserer Geparden zu verfolgen. |
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Ausdünnen des Busches Auf der Makutsi Seite des Reservats (nördlich der Schotterpiste) sind keine Elefanten eingeführt worden, da sie grosse Massen an Grün fressen und bis zu 200kg Futter pro Tag benötigen. Die Tatsache, dass sie wahllos in ihrer Futtersuche sind und zudem Gras fressen, macht sie zu Konkurrenten der Nashörner, von denen Makutsi zahlreiche auf der Nordseite hat. Erosion Erosion nennt man den Prozess, bei der die wertvolle obere Erdschicht verloren geht bzw durch natürliche Elemente wie Wind und Regen weggeweht oder -gespült wird. Normalerweise wird dies durch unverantwortliche Landwirtschaft und durch zuviel Abgrasen verursacht, kann aber bis zu einem bestimmten Grad auch natürliche Gründe haben. Der Verlust von Vegetation führt oft zu Erosion, so dass es besser ist, vorzusorgen und sich vorab um die Natur zu kümmern, als im Nachhinein Schadensbegrenzung zu betreiben. Makutsi achtet sehr auf jede Erosion, die im Reservat vorkommt, ob im Busch oder entlang der Wege, die durch das Reservat führen. Die Erosion von Wegen ist die Hauptart von Erosion auf Makutsi. Wasser kann leicht über die Strassen abfliessen, da diese von Vegetation gesäubert worden sind. Abschüssige Strassen müssen mit sogenannten “bolsters” (aufgeschütteten Bodenschwellen) ausgestattet werden, um das Wasser von der Strasse in den Busch umzuleiten. Dies verlangsamt die Erosionswirkung von fliessendem Wasser. Manche Sorten Erde sind mehr anfällig für Erosion. Sand wird durch seine lose Konsistenz eher abgetragen. Es ist daher nie eine gute Idee, Vegetation in einer sandigen Gegend auszudünnen oder eine Strasse hierdurch zu legen. Lehmige Erde wird pappig durch Regen. Sie ist zwar weniger von Erosion betroffen, weil die Erdpartikel zusammenkleben, trotzdem kann das Abtragen der Erde verursacht werden, wenn man während oder nach dem Regen durchfährt. Um Erosion in diesen Gegenden zu verhindern, ist man bemüht, den Schaden durch Reifenspuren unmittelbar zu reparieren und besonders nach Regen nicht abseits der Wege auf lehmiger Erde zu fahren. Steinige Erde ist aufgrund ihrer Partikelgrösse am wenigsten von Erosion betroffen. Der beste Weg um Erosion zu bekämpfen ist, den Wachstum von Vegetation in den betroffenen Gegenden zu fördern. Dies geschieht, indem man Steine und/oder äste (brush packing) in Erosionskanäle packt, um den Fluss des Wassers zu verlangsamen und Erde und Samen aufzufangen. Einheimische und fremdartige Pflanzen Einheimische Pflanzen sind Pflanzen, die natürlicherweise im Reservat vorkommen. Makutsi nimmt am Arbor Day (Baumtag) teil, bei dem jedes Jahr vom 1-7 September in Zusammenarbeit mit dem Karongwe Wildreservat 10 einheimische Bäume pro Lodge gekauft und im Reservat gepflanzt werden. Fremdartige Pflanzen sind das genaue Gegenteil von einheimischen. Sie kommen nicht natürlicherweise vor, sondern sind von Menschen eingeführt worden. Diese Pflanzen stechen die einheimischen Pflanzen oft im Kampf um Ressourcen aus und verursachen Schaden in der Natur. Die Guides von Makutsi identifizieren Gegenden, in denen fremdartige Pflanzen ein Problem sind, entfernen diese per Hand und verbrennen sie. Ein gutes Beispiel für eine fremdartige Pflanze auf Makutsi ist die Prickly Pear, eine mexikanische Kaktusart (siehe Foto). |
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Gemeindearbeit |
Naturschutz |
Das Sekororo Stammesgebiet liegt zu Füssen der Drakensberge und ist das Zuhause von über 40 unserer Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter sind in unterschiedlichen Positionen auf Makutsi angestellt, vom Reiseführer über Küchenmitarbeiter und Zimmermädchen, bis hin zu Handwerkern und Gärtnern. Durchschnittlich arbeiten diese Mitarbeiter bereits seit 10-20 Jahren für Makutsi und jeder Mitarbeiter understützt 5-10 Familienmitglieder und Freunde in der lokalen Gemeinde. Nach so vielen Jahren als Mitarbeiter auf Makutsi betrachten wir diese Angestellten als unsere erweiterte Familie und verstehen es als eine persönliche Verpflichtung, der Gemeinde etwas zurückzugeben. Dies bedeutet sicherzustellen, dass die Schulen und Kliniken für die Zukunft in Stand gehalten werden, sowie eine respektvolle und freundliche Beziehung zu unseren Nachbarn zu pflegen. In den letzten 15-20 Jahren hat Makutsi viele Stunden Arbeit und viel Material in zahlreiche Schulen investiert, mit dem Ziel den Zustand dieser Einrichtungen zu verbessern. Hier nur einige Beispiele, in welchen Projekten Makutsi engagiert ist:
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Gästen bedanken, die bei uns Geld- und Sachspenden für die Kinder dieser Schulen hinterlassen haben. Wir freuen uns, unsere Gäste in die lokale Gemeinschaft mitzunehmen und ihnen zu zeigen, welche Arbeit wir genau vor Ort verrichten und wie das Geld eingesetzt wird. Noch wichtiger finden wir es, Ihnen die Stärken dieser Gemeinschaft zu zeigen: den starken Familienzusammenhalt, Werte, das enge Zusammenleben mit der Natur sowie das Glück und die Zufriedenheit über die einfachen Dinge des Lebens. |
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© Makutsi Safari Farm